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Häufige Fragen

Diese Fragen werden uns häufig gestellt und hier beantwortet. Sollten Sie weitere Fragen haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt oder stellen Sie sie am Fuße der Seite mittels der Kommentarfunktion.

  • Wie groß ist die Klassenstärke?

In jeder Klasse befinden sich max. 26 Schüler. Die Kinder lernen in einer jahrgangsgemischten Gruppe, mit dem Ziel der Jahrgangsmischung 1.-4. Schuljahr.

  • Wer unterrichtet an der Maria-Montessori-Schule Dorsten?

In jeder Klasse gibt es eine Lehrkraft und einen pädagogischen Assistenten/eine pädagogische Assistentin die als Lernbegleiter im Team zusammenarbeiten. In der Klasse, in der Kinder integrativ begleitet werden, bildet ein Sonderpädagoge/eine Sonderpädagogin oder ein Heilpädagoge/eine Heilpädagogin gemeinsam mit einer Lehrkraft ein Team. Die Lehrer haben die staatliche Lehrerausbildung. Außerdem verfügen alle Lernbegleiter über ein Montessori-Diplom oder erwerben dieses. Die Zusammenarbeit mit externen Fachkräften und Experten findet bei Bedarf statt.

  • Können die Kinder anschließend problemlos auf weiterführende Regel-Schulen gehen?

Ja. Nach der 4. Klasse haben alle Kinder die Voraussetzungen für den Übergang zu den weiterführenden Schulen. Als anerkannte Ersatzschule sind wir verpflichtet nach den Lehrplänen des Landes NRW zu unterrichten, der Weg der zum Ziel führt unterscheidet sich jedoch von dem an Regelschulen. Erfahrungen bestehender Montessori-Schulen zeigen, dass die Kinder insbesondere von ihrer Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Arbeiten und einer hohen Sozialkompetenz profitieren.

  • Was läuft in einer Montessorischule anders?

Ein Schwerpunkt der Montessori-Pädagogik liegt auf der vom Kind selbst gesteuerten Freiarbeit. In Freiarbeitszeiten lernen die Kinder viel in Partner- oder Gruppenarbeit. Ergänzend dazu gibt es den “klassischen” lehrergebundenen Unterricht in leistungshomogenen Gruppen. Außerdem wird wöchentlich an Projekten innerhalb der Epochenzeit gearbeitet. Jedes Kind soll so in seinen individuellen Begabungen und Fähigkeiten gefördert werden und in eigenem Tempo arbeiten können.

  • Wie finanziert sich die Schule?

Ein großer Teil des Schulhaushaltes wird durch das Land NRW finanziert. Der Eigenanteil muss durch Elternbeträge und Vereinsbeiträge abgedeckt werden. Elternbeträge werden in der Fördergemeinschaft einkommensabhängig ermittelt.
Der Eigenanteil setzt sich aus den Gehältern der Lehrkräfte, die Miete, die Bewirtschaftung des Gebäudes, Sachkosten, sowie Unterrichts- und Lehrmaterial.
Dazu kommt, dass die pädagogischen Assistenten/Innen zu 100% selbst finanziert werden müssen, da nur eine Lehrkraft pro Klasse vom Land refinanziert wird.

  • Was erwarten wir von den Eltern?

Die Bereitschaft, sich mit den Prinzipien der Montessori Pädagogik und den Grundlagen der Maria-Maria-Montessori-Schule Dorsten auseinanderzusetzen.
Flexibilität und Engagement sind wichtige Voraussetzungen, da eine Schule in freier Trägerschaft immer wieder Wandlungen unterworfen ist und weiterentwickelt werden will und muss – auch wenn uns wichtig ist, dass die Grundlagen gewahrt bleiben.
Viele Talente in unterschiedlichen Bereichen sind gefragt. Wir brauchen Eltern, die aktiv mitarbeiten. Dazu gibt es innerhalb der Fördergemeinschaft der Maria-Montessori-Schule Gelegenheit. Aus der Fördergemeinschaft heraus haben sich vier Arbeitsgemeinschaften gebildet:

  • AG Stein und Rasen – Aufgaben: Gestaltung des Schulgeländes
  • AG Material – Aufgaben: Materialerstellung für den Unterricht
  • AG Schulgebäude – Aufgaben: Reparaturarbeiten in und um das Schulgebäude
  • AG Feste und Feiern – Aufgaben: Planung und Organisation von Schulfesten (z.B. Tag der offenen Tür)

Aber vor allem brauchen wir auch Eltern, die Spaß, Lust und den Mut haben, sich auf vielerlei Ebenen mit uns engagieren zu wollen.

  • Bekommen die Kinder an der Maria-Montessori-Schule Dorsten Zensuren?

Die Kinder an der Maria-Montessori-Schule Dorsten werden über ihren Leistungsstand durch Entwicklungsberichte informiert. Die Erfahrungen anderer Montessori-Schulen zeigen, dass Schüler, Lehrer und Eltern über den Lernentwicklungsstand des Kindes durch andere Formen des Leistungsnachweises besser informiert sind als über Ziffern-Zensuren.

  • Wie behält man denn den Überblick, wer was kann und wo die einzelnen Kinder stehen?

Selbstverständlich wird die Entwicklung der Kinder begleitet, beobachtet und regelmäßig dokumentiert. Dazu werden von den Lernbegleitern individuelle Beobachtungen festgehalten. Diese detaillierten Beobachtungen sind Grundlage für die mündlichen Rückmeldungen, die Kindern und Eltern in regelmäßigen Gesprächen gegeben werden. Zudem fließen diese in die Entwicklungsberichte der Kinder ein, die eine genaue Rückmeldung über die Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes geben.

  • Wie und wo in Dorsten ist die Maria-Maria-Montessori-Schule Dorsten untergebracht?

Die Schule befindet sich in der Juliusstr. 40, in Holsterhausen im ehemaligen Schulgebäude der Bonifatiusschule und der Astrid-Lindgren-Schule. Neben vier Klassenräumen gibt es auch Fachräume und Räumlichkeiten für die Offene Ganztagsschule. Die Räume sind mit großem Einsatz der Eltern zu freundlichen Räumen mit einer gemütlichen Atmosphäre umgestaltet worden. Das Außengelände besteht aus einem begrünten Bereich, der zum Entdecken und Spielen einlädt und einer Asphaltfläche, die die Möglichkeit zum Fahren mit Fahrzeugen bietet. Die Maria-Maria-Montessori-Schule Dorsten ist als Ersatzschule nicht wohnortgebunden. Auch Kinder aus anderen Stadtteilen und umliegenden Städten können angemeldet werden.

  • Wie kommen die auswärtigen Kinder zur Schule?

Der Schulweg ist von den Eltern privat zu organisieren. Fahrkosten können bei Privatfahrten mit 0,13 € pro gefahrenem Kilometer, für je eine Hinfahrt und eine Rückfahrt je Schultag erstattet werden. Bei Fahrten mit einem Taxi können diese mit bis zu 100 € monatlich bezuschusst werden. Die Fahrkostenerstattung muss beim Träger beantragt werden.
Bei Kindern mit einer Behinderung kommen abhängig von der Art der Behinderung für den Schulweg finanzielle Fördermittel in Betracht.

  • Werden Kinder mit Behinderung aufgenommen?

Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird eine Klasse integrativ arbeiten. In dieser Klasse werden 6 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung unterrichtet. Die Förderschwerpunkte liegen in den Bereichen Lernen und Sprache. Die Aufnahme eines Kindes hängt davon ab, ob die Maria-Maria-Montessori-Schule Dorsten die individuelle Förderung eines Kindes mit Förderbedarf in der konkreten Klassenzusammensetzung gewährleisten kann.

  • Mein Kind ist hochbegabt, wird es denn ausreichend gefördert? Bzw. Mein Kind tut sich schwer mit …, wenn es da nicht gezielt gefördert wird, kommt es da nicht unter die Räder?

In der Maria-Maria-Montessori-Schule Dorsten ist gerade das individualisierte, differenzierte und selbstbestimmte Lernen Konzept. Der Lernstoff aller vier Schuljahre (und darüber hinaus auch einiges mehr!!!) steht jedem Kind u.a. in Form von Lernmaterialien in seiner Gesamtheit von Anfang an zur Verfügung, so dass ein individuelles Fortschreiten oder Verbleiben ermöglicht wird. Daher kann es Kinder geben, die sich z.B. im ersten Jahr in Mathematik schon in “Stoffe der dritten Klasse” einarbeiten, während sie in Deutsch lange bei wenigen Lerninhalten verweilen oder umgekehrt.
Die Lernbegleiterinnen beobachten zudem sehr aufmerksam die individuellen Lernprozesse der Kinder und erkennen früh den individuellen Bedarf. Dies hilft Kindern mit besonderen Problemen und Hochbegabungen gleichermaßen gerecht zu werden.

  • “Grenzenlose Freiheit” – wie kann das gehen?

Die Freiheit ist nicht grenzenlos! Die Freiheit jedes einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt. Das Zusammenleben von Menschen benötigt klare Regeln, um den Einzelnen zu schützen, um einen verlässlichen Rahmen, Sicherheit, Halt und Geborgenheit zu ermöglichen und um das Miteinander zu ordnen.
In der Maria-Montessori-Schule-Dorsten gehören Grenzen selbstverständlich zum Alltag. Dabei gibt es einerseits feste Grenzen, die unabdingbar für alle gelten, wie beispielsweise Gewaltfreiheit (körperlich und verbal), sorgfältiger Umgang mit Materialien, Achtung vor dem Eigentum anderer, Respekt vor den Bedürfnissen und Wünschen anderer. Andere Regeln der Gemeinschaft sowie auch Konsequenzen bei Nichtbeachtung werden dagegen gemeinsam mit den Kindern aufgestellt und in regelmäßigen Abständen auf ihre Tauglichkeit hin überprüft – Selbstbestimmung heißt auch Mitbestimmung! Dazu gibt es zum einen den Klassenrat, bei der sich die Klassengemeinschaft einmal in der Woche trifft und wichtige Dinge miteinander bespricht und regelt. Zum Anderen gibt es an der Maria-Maria-Montessori-Schule Dorsten einen Schülerrat, der von den Kindern gewählt wurde und der Fragen und Probleme der Kinder in den Rat der Maria-Maria-Montessori-Schule Dorsten trägt.

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